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Interkulturelle Woche

Wie gelingt ein gutes Miteinander aller

Bürger? Darauf macht in jedem Jahr die

bundesweite Interkulturelle Woche (IKW)

aufmerksam. Der Titel der diesjährigen

IKW lautet: „Vielfalt verbindet!“. Das

Motto zeigt sich mittlerweile auch immer

mehr in Geras Stadtbild – wo Menschen

unterschiedlicher Herkunft und Kultur

zusammenwachsen wollen und auch müs-

sen. Dafür benötigen wir ein respektvolles

Miteinander. Respekt entsteht beim Ken-

nenlernen und die Veranstaltungen der

Interkulturellen Woche bieten viele Gele-

genheiten dazu. Hier können Sie zudem

Fragen zum Miteinander in unserer Stadt

stellen, sie in die öffentliche Diskussion

bringen und Missstände ansprechen. Wir

müssen für eine Gesellschaft eintreten,

die sich an unseren Werten und Grund-

rechten und an einem gemeinsamen Mit-

einander orientiert, um die gewaltigen

Aufgaben der Integration stemmen zu

können. Nur so gelingt Integration, wenn

Menschen unterschiedlicher Herkunft

und Kultur miteinander ins Gespräch

kommen. Apropos Vielfalt, gleich in der

folgenden Woche finden die Veranstaltun-

gen rund um den Christopher Street Day

statt. Auch hier sehen Sie die bunte Vielfalt

in unserer Stadt. Haben Sie keine Angst,

jeder darf nach seiner Vorstellung in

Deutschland leben, solange er damit nicht

die Freiheit eines anderen einschränkt.

Sich eingeschränkt fühlen und Ängste

artikulieren wollen am 21. September die

Vertreter der VB Thügida. Lieber Geraer,

seien Sie versichert, ich kann viele Ihrer

Ängste nachvollziehen, aber laufen Sie

nicht einem Mob hinterher und lassen Sie

sich nicht für Hass einspannen, nutzen Sie

lieber den direkten Dialog, während der

Interkulturellen Woche oder beim CSD,

um ihre Sorgen und Wünsche an der rich-

tigen Adresse zu platzieren in einem Mit-

einander statt Übereinander.

Herzlichst Ihr Julian Vonarb

Richtigstellung zur Kolumne vom 29.

August 2018: zwei Ausschüsse hatten

zu Geras Neuer Mitte eine ablehnende

Haltung. Ich hatte dementsprechend die

Abstimmung dafür erst einmal zurückge-

stellt. Im Ergebnis wurde im Stadtrat doch

diskutiert und dann positiv abgestimmt.

Am Bauhausjubiläum beteiligt sich das van de Velde Museum mit drei Ausstellungen. Das Haus Schulenburg ist ein Gesamtkunstwerk des

flämischen Architekten und Designers Henry van de Velde. Dr. Volker Kielstein erwarb 1996 die Villa Schulenburg. Er machte das Kunstwerk

durch eine umfangreiche detailgetreue Sanierung mit hohem eigenem Engagement wieder erlebbar.

Foto: SV/Weiß

Haus Schulenburg als Gesamtkunstwerk

Gera (gw).

2019 findet das

100-jährige

Gründungsjubiläum

des Bauhauses statt. 1919 in Weimar

gegründet, 1925 nach Dessau um-

gezogen und 1933 in Berlin unter

dem Druck der Nationalsozialisten

geschlossen, bestand das Bauhaus

nur 14 Jahre. Dennoch wirkt die le-

gendäre Hochschule für Gestaltung

bis in die Gegenwart fort. In ganz

Deutschland wird dieses Jubiläum

im Jahr 2019 derzeit intensiv vorbe-

reitet. So auch in Gera, denn unsere

Stadt weist die größte Dichte an vom

Bauhaus geprägten Baudenkmälern

in Thüringen auf. Die klassischen

Bauhausschwerpunkte in Weimar

und Dessau sind dem interessierten

Fachpublikum durchaus bekannt.

Dass es in Gera so viele Gebäude

der Moderne gibt, ist ein Glücks-

fall. Hier verbrachte Thilo Schoder

(1888-1979), der Schüler und Mei-

sterschüler Henry van de Veldes,

die entscheidenden Jahre seines Le-

bens und Wirkens in Deutschland.

Er ging als Thüringer Vertreter des

Neuen Bauens in die Architekturge-

schichte ein. Wie kaum ein anderer

prägte er in den so genannten Gol-

denen Zwanzigern die Industrie-

stadt Gera. In Gera und Umgebung

hinterließ er ab 1919 bis zu seiner

Übersiedlung 1932 nach Norwe-

gen vielfache Spuren. 53 Bauten,

Projekte, Wettbewerbsbeiträge und

Ausstattungen in der Region datie-

ren aus jener Zeit. Die Gästeführer

der Stadt Gera begleiten die Tou-

risten zu verschiedenen Gebäuden

und bieten fachkundige Führungen

zum Bauhaus und neuen Bauen an.

Miteinander – Sie können sich

gerne beteiligen

Anlässlich des 100-jährigen Jubi-

läums der Gründung des Bauhauses

in Weimar, welches auch und ge-

rade in Gera deutliche Spuren in

der Kunst- und Baugeschichte hin-

terließ, wird es in unserer Stadt im

Jubiläumsjahr 2019 eine Vielzahl

von Veranstaltungen, Ausstellungen

und themenbezogenen Projekten

geben, die dieses Ereignis würdi-

gen. Seit zirka einem Jahr arbeitet

eine Arbeitsgruppe „Bauhausjubi-

läum in Gera - 2019“, die sich zum

Ziel gesetzt hat, ein aktives Netz-

werk zwischen den verschiedenen

Initiatoren der Angebote zu koor-

dinieren. In dieser Arbeitsgruppe

arbeiten Vertreter Geraer Museen,

des Theaters, des Hauses Schulen-

burg, der Galerie für zeitgenössische

Kunst „Häselburg“, verschiedene

Vereine sowie Musiker, Gestalter,

Tourismusakteure und Vertreter der

städtischen Verwaltung mit. Durch

die einzelnen Initiativen, den gegen-

seitigen Austausch und die Vernet-

zung ist inzwischen ein abwechs-

lungsreiches Programm für das

Bauhausjubiläumsjahr entstanden.

Die Zusammenfassung der wich-

tigsten Veranstaltungs- und Aus-

stellungsprojekte soll sich bis zum

Jahresende in einem umfangreichen

Programmheft widerspiegeln. Die

Arbeitsgruppe „Bauhausjubiläum in

Gera – 2019“ möchte noch mal alle

Vereine, Initiativen, Einrichtungen

oder Privatpersonen, die ebenfalls

mit ihren Planungen für das Bau-

hausjubiläum begonnen haben,

aufrufen, sich mit ihren Ideen und

weiteren Projekten zu beteiligen.

Kulturschaffende und Projektinitia-

toren, die sich angesprochen fühlen,

das Bauhausjubiläum im kommen-

den Jahr in unserer Stadt mitzuge-

stalten, melden sich bitte telefonisch

oder per E-Mail möglichst bis zum

15. Oktober 2018 beim Fachdienst

Kultur,

kultur@gera.de,

Kontakt:

Fachdienst Kultur der Stadtverwal-

tung Gera,

(

8383601 /

(

8383620.

Die Arbeitsgruppe „Bauhausjubilä-

um in Gera – 2019“ freut sich auf

Ihre Mitarbeit. Lassen Sie uns ge-

meinsam das Bauhausjubiläum zu

einem Höhepunkt in Gera werden,

um zahlreiche Geraer und Gäste zu

unseren Veranstaltungen zu begrü-

ßen.

Wenn Sie noch Ideen oder Pro-

jekte haben oder für Ihr Vorhaben

noch Zuwendungen brauchen.

Wenden Sie sich bitte bis zum 30.

Oktober 2018 mit einem Projektför-

derantrag bei der Thüringer Staats-

kanzlei. Aktuell stehen noch Förder-

gelder zur Verfügung.

100 Jahre Bauhaus -

aus Thüringen in die ganze Welt

Mit Hochdruck arbeiten die Arbeitsgruppe „Bauhausjubiläum in Gera – 2019“ und viele

weitere Akteure an der Präsentation der Geraer Denkmäler und an dem vielfältigen Programm

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geraer wochenmagazin

6. Jahrgang / Ausgabe 37 / Mittwoch, 19. September 2018