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Mittwoch, 28. November 2018

26. Jahrgang / Nr. 47

ab jetzt immer

mittwochs im Briefkasten

Museumspädagoge Frank Hrouda und Rita Stielau, Fachgebietsleiterin für Museen und Kulturförderung, freuten sich, dass sie bei der Ein-

weihung des renovierten Kinderkabinetts mit Klaus Peter Creter, Vorsitzender der Gesellschaft von Freunden der Naturwissenschaften, und

Stefanie Bärthel von der Volksbank Gera/Jena/Rudolstadt, einem Teil der Sponsoren direkt danken konnten (v.l.n.r.). Foto: Werner

Das Nest der Schwalben ist frisch renoviert

Gera (NG).

Mit dem ersten Spa-

tenstich haben Thüringens Wirt-

schaftsminister Wolfgang Tiefensee,

Geras Oberbürgermeister Julian

Vonarb und der Geschäftsführer der

Landesentwicklungsgesellschaft

Thüringen mbH (LEG), Andreas

Krey, die Bauarbeiten zur Erschlie-

ßung des neuen Industriegebiets

Cretzschwitz in Gera gestartet. Das

Wirtschaftsministerium fördert das

Vorhaben mit 11,8 Millionen Euro

aus Mitteln der Gemeinschafts-

aufgabe „Verbesserung der regi-

onalen Wirtschaftsstruktur“. Der

neue Standort ist Bestandteil der

„Großflächeninitiative“ des Lan-

des, mit der thüringenweit an acht

geeigneten Standorten Industrie-

areale für größere Unternehmen-

sansiedlungen entwickelt wurden

und werden. „Mit der Erschließung

schaffen wir neue Perspektiven für

die wirtschaftliche Entwicklung in

Gera“, sagte Tiefensee. Die vorhan-

denen Gewerbeflächen im Stadt-

gebiet seien zu mehr als 90 Prozent

ausgelastet – insbesondere größere

zusammenhängende Flächen mit

mehr als fünf Hektar stünden nicht

mehr zur Verfügung. „Von der

Großfläche versprechen wir uns ei-

nen zusätzlichen industriellen Schub

für die gesamte Region.“ Es gebe be-

reits erste Kontakte und Gespräche

mit Unternehmen, die sich für den

Standort interessierten.

Gera könne als Ostthüringer

Oberzentrum von seiner zentralen

Lage in der Wachstumsregion zwi-

schen Leipzig, Halle und Jena pro-

fitieren, sagte Oberbürgermeister

Julian Vonarb: „Die günstige Lage

wollen wir künftig besser nutzen.

Der neue Industriestandort kann

unsere Position im Wettbewerb um

Investitionen und Ansiedlungen

deutlich verbessern. Die unmittel-

bare Nähe zu den beiden Nord-Süd-

und Ost-West-Autobahnen macht

den Standort dabei hoch attraktiv.“

Das Erschließungsgebiet befindet

sich nördlich der eingemeindeten

Ortslage Cretzschwitz und grenzt

südlich an das bestehende Gewer-

begebiet „Am Vogelherd“ an. Beide

Areale sind über die Bundesstraße

2 an die Autobahn 4 angebunden.

Die Entfernung zur Anschlussstelle

Gera beträgt ca. neun Kilometer. Die

Gesamtkosten zur Erschließung des

neuen Standorts einschließlich Pla-

nungsleistungen summieren sich auf

gut 13 Millionen Euro. Am Stand-

ort werden ca. 35 Hektar bebaubare

Fläche erschlossen. Ziel ist die Ver-

marktung an größere Unternehmen

mit einem Flächenbedarf von bis zu

zehn Hektar. Die LEG Thüringen

ist Erschließungsträger der Maß-

nahme. „Bis Ende kommenden

Jahres werden wir die Erschließung

so weit vorangetrieben haben, dass

die technischen Voraussetzungen

für Ansiedlungen bestehen“, sagte

LEG-Geschäftsführer Andreas Krey.

Die Erschließungsarbeiten umfas-

sen u.a. die Geländeregulierung und

Baufeldfreimachung, den Straßen-

bau einschließlich Beleuchtung, die

Errichtung eines Schmutzwasserka-

nals einschließlich Pumpwerk, einen

Regenwasserkanal

einschließlich

Regenrückhaltebecken sowie die

Wasserversorgung und Ausgleichs-

maßnahmen.

Baustart für neue

Industriegroßfläche

Tiefensee: Neue Perspektiven für

die wirtschaftliche Entwicklung der Region

Tat bestätigte sich als Falschmeldung

Gera (NG).

In der letzten Ausgabe veröffentlichten wir, dass ein acht-

jähriger Schüler auf seinem Heimweg von der Schule von einem Un-

bekannten angesprochen und kurzzeitig festgehalten wurde. Glück im

Unglück – Es konnte festgestellt werden, dass die Angaben des Acht-

jährigen nicht der Wahrheit entsprachen. Das Motiv für sein Verhalten

ist bekannt. Vermutlich war er sich der Tragweite und der Folgen seiner

Erzählung nicht bewusst. Zu keiner Zeit kam es zu einem Übergriff!

AWV

OSTTHÜRINGEN

Aktuelle

Informationen

Mit den Öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Gera

Gera (NG/lw).

Das „Schwalben-

nest“ ist das Zentrum der muse-

umspädagogischen Arbeit im Na-

turkundemuseum. 1984 wurde der

Raum eingeweiht und seitdem von

tausenden Kindern genutzt, um hier

mehr über Flora und Fauna unserer

Umgebung zu erfahren und zu ler-

nen. Am Eingang des Kabinetts

findet man noch den Hinweis zum

Dank an alle Mitwirkenden, die den

Raum im Jahr 1993 umgestalteten.

25 Jahre sind seitdem vergangen

und im Jahr 2016 nutzten zuletzt

über 4.200 Vorschüler und Schüler,

verteilt auf 218 Gruppen aus Gera

und Umgebung, die Räumlich-

keiten. Die starke Frequentierung

sah man dem Raum deutlich an und

Museumspädagoge Frank Hrouda

wusste, dass etwas passieren muss.

Der Zufall half nach, denn bei

einem privaten Besuch von Thü-

ringens Umweltministerin Anja

Siegesmund im Museum kam man

ins Gespräch und eine Zuwendung

aus Überschüssen der Staatslotterie

führte dazu, dass man renovieren

konnte. Doch für alle Arbeiten und

Anschaffungen reichte das Geld

nicht und so fragte Hrouda noch bei

dem einen oder anderen langjäh-

rigen Partner nach. So unterstützten

die Gesellschaft von Freunden der

Naturwissenschaften in Gera, die

Volksbank eG Gera-Jena-Rudol-

stadt, der Nabu Kreisverband und

die Fischer Academy das 5.200 Euro

teure Vorhaben. „Der Fußboden

wurde erneuert und die Wände von

mehreren Schichten Tapete befreit.

Danach wurde alles neu gestrichen

und die bis dahin dürftige Beleuch-

tung wurde durch moderne und

leistungsfähige LED Panels ersetzt.

Zudem hat unser Präparator Rainer

Michelsson neue Wolken für die

Zimmerdecke angefertigt“, erklärt

Frank Hrouda zur Renovierung.

Mit den Maßnahmen hat das Muse-

um in die Zukunft der museumspä-

dagogischen Arbeit investiert.

Das „Schwalbennest“ glänzt

Kinderkabinett dank Sponsoren renoviert

V4058

Werkstatt Gera-Weißig Nr. 28a • (0365) 81 21 24

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