Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Publikum des 5. Sportlerballs wählte Sportler des Jahres 2004

Es hätte die Krönung als ganz großes Jahr für Geras Paralympicsteilnehmer werden können. Mit der Wahl durch die Gäste beim 5. Sportlerball wurde es ein solches.
Den sichersten Umfragetriumph feierte Marcel Barth, der Weltmeister im Punktefahren, mit fast 45 Prozent der Stimmen vor dem Goldgewinner der Athener Behinderten-Olympiade im Bogenschießen Mario Oehme.
Der Vorjahressieger ist schon als Junior aus dem Schatten seines Vaters getreten und ein neuer Sympathieträger der Stadt. Dabei hatte Oehme seinen besonderen Ehrgeiz noch bei der Bühnenshow bewiesen. Der Rolli visiert nicht nur die Spiele von Peking 2008 an, sondern bereitet auch die Bildung eines Thüringer Eishockey-Teams vor. So wäre eine nationale Behinderten-Liga zur offiziellen Anerkennung komplett. An Spezialschlitten wird schon gebaut, sagte Oehme unter Sonderbeifall.
Die erste Ehrung des Sonnabends galt nach dem Strahlenspiel der einleitenden Lichtshow den Damen. Das Publikum entschied sich für die seit 1996 nun schon dreimalige Paralympics-Starterin Birgit Pohl. Sie kehrte von drei Starts in Athen mit olympischen Rekorden, aber ohne Medaillen zurück. Aktuelle Wertungssysteme bereiten der beständigen Weltrekordlerin Nachteile. Um so mehr genoß sie den Abend und den Erfolg vor Straßenfahrerin Made-leine Sandig und Triathlon-Vizeeuropameisterin Edith Kowalski.
Bei den Mannschaften scheint der Bonus, den sich Geras Tanzszene erarbeitet hat, fast uneinholbar. Die Mädchen der Jazz- & Modern Dance-Formation "Future Dance" wurden für ihren Durchmarsch in der Regionalliga zur 2. Bundesliga nochmals gefeiert. Sie haben als erste Thüringer diesen Aufstieg geschafft und eine riesige Be-währungsprobe ab April vor sich.
Auf Rang zwei der Umfrage verbesserten sich die Rollhockeyspieler, die dem Meisterschaftsgold in Liga zwei trotz noch nicht bespielbarer Heimbahn nah waren wie nie.
Rein taktisch haben sich vielleicht Speedskater und Radsportler mit Mehrfachnominierungen gegenseitig ausgebremst. Aber das spielte im Rahmen des Generationen-Balls keine Rolle.
Erneut hatten Tänzer verschiedener Genres die Stimmung auf freundlich und auf Toleranz vorgeheizt. Die Breakdancer von "high energy" holten sich für ihr akrobatisches Können die uneingeschränkte Anerkennung der Älteren wie die Funken der Teenie-Karnevalsgarde aus Viernau, die "Black Diamonds" des TSV Butterfly oder die gemischte Riege des Turnvereins Gera mit ihrer humorigen Präsentation zu Stummfilmmusiken.
Im doch noch gut besetzten Foyer genossen die Poolbillarder des 1. PBC die Resonanz auf ihre Vereinspräsentation und Co-Moderatorin "Intchi" dann die Neugier auf ihren Spätauftritt als orientalische Tänzerin.
Stadtsportbund-Präsident Wolfgang Reichert versicherte im Finale der Show den Gästen mit Blick auf die lange unwägbare Planung zu Ball Nummer 5, daß es auch den 6. Geraer Sportlerball geben wird.

( Thomas Triemner, 04.02.2005 )

zurück