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702.000 Besucher krönen die Buga zur Halbzeit

Rundum zufriedene Gesichter zeigen Gesellschafter, Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Buga. Zur Halbzeit der BUGA wurden über 702 000 Besucher gezählt. Die magische Zahl am Ende des Ereignisses in Gera und Ronneburg, wenn am 14. Oktober die Tore geschlossen werden, lautet: 1,5 Millionen Besucher. Der Geschäftsführer der BUGA GmbH, Dr. Ernst-Hermann Kubitz, ist sich sicher, diese Zahl zu erreichen. Ausschlaggebend sei aber das, was wirklich geschafft wurde, betonte er zur Halbzeit-Pressekonferenz, nämlich, dass die Besucher zufrieden nach Hause gehen.
Thüringens Landwirtschaftsminister Dr. Volker Sklenar zeigte sich von der positiven Bilanz der Bundesgartenschau beeindruckt und vor allem darüber, dass das, was geschaffen worden ist, so gut angenommen wird. "Ich bin von dieser Buga total begeistert", sagte er euphorisch. Die Aufsichtsratsvorsitzende und Landrätin des Landkreises Greiz, Martina Schweinsburg, sieht die 225.000 Gewinner in der Region. "Dafür legt man sich gerne ins Zeug", meinte sie. "Der Stadt Gera wurde ein neues Gesicht gegeben, und den Menschen in Ronneburg eine neue Identität", schlussfolgerte sie. "Wir sind wieder auf der Bildfläche Deutschlands", freute sich Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm. "Nach der Halbzeit steht es 1:0 für uns". Eine Niederlage schließe er völlig aus. Ronneburgs Bürgermeister Manfred Böhme lobt vor allem seine 5500 Ronneburger Bürger. Sie seien von Anfang an mit dabei gewesen. Der Vizepräsident des Zentralverbandes Gartenbau, Jürgen Mertz, erinnerte daran, dass vor 55 Jahren als die Gartenschauen ins Lebens gerufen worden waren, noch niemand daran gedacht habe, auch landschaftsarchitektonische und städtebauliche Aspekte einzubringen. Das sei in Gera und Ronneburg hervorragend geschehen.
Viel Lob also von allen Beteiligten. Hallenschauen; Veranstaltungen, Spielovale, Kirchenzelt, die Grabgestaltungen an der Villa Jahr, die Thüringer Welten, Blütenkorso und Blumenfelder - das alles sind Anziehungspunkte der Bundesgartenschau. Doch bei aller Euphorie taucht die Frage auf: Bleibt die Bundesgartenschau am Ende eine schöne Erinnerung und was kommt danach? Ronneburgs Bürgermeister weiß schon jetzt, dass die kleine Stadt das riesengroße Gelände von rund 60 Hektar nicht alleine bewältigen kann. "Da müssen alle ins Boot", stellte er fest. Etwa 300.000 bis 400.000 Euro im Jahr werde die Erhaltung des Hofwiesenparkes kosten, weiß OB Dr. Vornehm. Aber das, was geschaffen worden ist, alle Investitionen in der Stadt, seien ja nach der BUGA nicht weg. Martina Schweinsburg erinnerte daran, dass der größte Teil der Investitionen auf Nachnutzung ausgelegt sei. Vor der Zeit danach ist Minister Dr. Sklenar nicht bange. Der Schwung müsse über 2007 getragen werden, die Standortfaktoren für Investoren seien viel günstiger als zuvor.

( Helga Schubert, 27.07.2007 )

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