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Dr. Vornehm: Gera muss noch bunter werden

Mit verschiedenen Aktionen haben rund 200 Geraer Bürger am Donnerstag, 30. Juli, in der Bachgasse im Geraer Zentrum friedlich gegen Nazis protestiert. Unter dem Motto "Gera b l e i b t bunt - Nein zu Nazis!" bekundete der "Runde Tisch" gemeinsam mit Politikern und anderen demokratischen Kräften der Thüringer Stadt unmittelbar neben einer NPD-Veranstaltung vor dem Kultur- und Kongreßzentrum, dass in Gera Demokratie, Toleranz und ein friedliches Miteinander fest verankert sind.
Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm betonte in einer Ansprache, "wir alle sind immer da, um zu zeigen, dass in unserer Stadt kein Platz ist für Rechtsradikale und Neonazis, dass wir für ein tolerantes, ein buntes und offenes Gera stehen". Eine Wahlkampfparole der NPD gegen Überfremdung wies er kategorisch zurück. Gera habe einen niedrigen Ausländeranteil von gerade einmal 1,5 Prozent. Der OB sprach sich sogar für mehr Interkulturelles in Gera aus: "Wir brauchen viel mehr, viele neue Ideen auch aus anderen Kulturen. Gera muss noch bunter werden", forderte er.
All jene, die dem Aufruf zur Aktion "Gera b l e i b t bunt - Nein zu Nazis!" gefolgt waren und so friedlich Flagge zeigten gegen Nazis, machten deutlich, dass rechtsextremistische, rassistische und antisemitische Einstellungen und Aktionen in Gera nichts zu suchen hätten. Der "Runde Tisch" als Initiator der Aktion habe viele Beine in Verbänden, Vereinen, Parteien, Gewerkschaften und Institutionen. Er mache Gera stark und stabil, betonte Dr. Norbert Vornehm.
Infostände von verschiedenstenVereinen, Organisationen und Verbänden unterstrichen die Aktion zudem.

( 06.08.2009 )

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