Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Bürgerfernsehen auf vier Rädern

Ton an. Film ab. Der Offene Kanal Gera ist jetzt mobil. Roland Richwien, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Medien, übergab kürzlich im Beisein von Joachim Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt und Vertretern der Landespolitik ein voll ausgestattetes Medienmobil an den Offenen Kanal Gera. "Die Idee, mit moderner Technik ins Ländliche zu gehen, kam beim Besuch des Offenen Kanals vor einem Jahr. So ist es nun noch besser möglich, Themen der ländlichen Region in die Fläche zu bringen", so Roland Richwien bei der Schlüsselübergabe an die Leiterin des OKG, Ute Reinhöfer. Für Jochen Fasco müsste eigentlich der OK Gera besser OK Ostthüringen heißen, erstreckt sich doch das Sendegebiet über die Regionen von Bad Köstritz bis Bad Lobenstein und von Kamsdorf bis ins östliche Gera.
Der Einsatz des Medienmobils hilft, das Projekt "Doku.tv" effektiver umzusetzen. Ziel sei es, so Ute Reinhöfer, dass das von der Thüringer Landesmedienanstalt getragene Bürgerfernsehen den großen in Ostthüringen umfassenden Einzugsbereich noch intensiver zu versorgen. So erhalten die Bürger aus dem ländlichen Raum direkt vor Ort die Möglichkeit, über ihre Themen zu berichten. OK-Mitarbeiter fahren mit dem Medienmobil in die verschiedenen Orte und stellen den Bürgern die Fernsehtechnik zur Verfügung. Die vor Ort entstandenen Beiträge werden dann im OKG ausgestrahlt.
Neben den ca. 77.000 bisher schon angeschlossenen Haushalten im Geraer Raum könnte sich, nach Aussage von Ute Reinhöfer, der Sendeempfang so um weitere 400.000 Haushalte erweitern. "Seit 1996 sind wir auf Sendung und seitdem sind wir bemüht, uns immer wieder neu zu definieren und weiter zu entwickeln", begründet die OKG-Chefin das Projekt und die damit geplanten neuen OK-Angebote. So sieht sie die vom Thüringer Medienministerium für die Anschaffung und technische Ausstattung des Medienmobils bereitgestellten ca. 50.000 Euro gut angelegt. Nicht verschweigen will sie aber auch, dass der OKG-Beirat nun die Qual der Wahl hat, muss er doch mit dem Einsatz des Medienmobils auch darüber entscheiden, welche Themen von öffentlichem Interesse sind.

( Reinhard Schulze, 06.08.2009 )

zurück