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Feierliche Schlüsselübergabe für die neue Berufsakademie

Feierliche Schlüsselübergabe für Geras höchste Bildungseinrichtung: In die mit einem Aufwand von rund 10,2 Millionen Euro errichtete Berufsakademie ist studentisches Leben eingezogen. Mit Fertigstellung des Standortes im Stadtteil Tinz steigt die Kapazität auf 750 Studenten. Zur Übergabe des Neubaus konnte Direktor Benno Kaufhold als Ehrengäste begrüßen: Finanzministerin Birgit Diezel, Wissenschaftsministerin Dagmar Schipanski, Oberbürgermeister Ralf Rauch, zugleich Vorsitzender des "Fördervereins Be-rufsakademie Thüringen e.V.", sowie Vertreter der Baubetriebe und der Studentenschaft.
Das ehrgeizige Projekt hat in relativ kurzer Bauzeit Gestalt angenommen. Grundsteinlegung war im Oktober 2002 und Richtfest im Juni 2003. Die Baufachleute, so die Erfurter Architekten Worschech Partner, die Geraer Arbeitsgemeinschaft Beutler-Ingenieure und das Triptiser Ingenieurbüro für Haustechnik und weitere Firmen haben ein Bauwerk errichtet, das wirtschaftlich und architektonisch überzeugen kann. Überhaupt erfreulich: In einem hohen Maße trägt das Vorhaben die Handschrift einheimischer Unternehmen. Gera kann sich jetzt rühmen, eine der bundesweit attraktivsten Berufs-akademien zu besitzen.
Die Gäste nahmen den Neubau (als 1. Bauabschnitt) in Augenschein. Er beherbergt moderne Seminar- und Laborräume, einen Hörsaal, Aula und Bibliothek. Hier macht das Lernen einfach Spaß. Allerdings müssen noch in Nachbarschaft des Neubaus das Schloß, das Pächterhaus und der sogenannte Kuhstall saniert und die Außenanlagen gestaltet werden.
Während der Feierstunde wurde nochmals deutlich, daß sich die Berufsakademie als Erfolgsmodell erweist. Jüngstes Beispiel war vor kurzem die Exmatrikulation der Matrikel 2000. 162 Absolventen nahmen nach dreijährigem dualen Studium ihre Diplomzeugnisse in Empfang. Erworben werden kann der staatliche Abschluß als Dipl.-Betriebswirt, Dipl.-Ingenieur, Dipl.-Sozialpädagoge - stets mit dem Zusatz "BA". Das entspricht jeweils dem Abschluß einer Fachhochschule.
Birgit Diezel würdigte in ihrer Festansprache, daß die beiden Ministerien, die Stadt Gera und die IHK durch konstruktive Zusammenarbeit eine sehenswerte Bildungseinrichtung zustande brachten, in der praxisnaher Unterricht auf hohem Niveau möglich ist. "Wir freuen uns, daß Gera mit der Berufsakademie auf dem Weg zu einer Bildungsstadt ist." Nicht jeder hätte sich zunächst mit dem Standort Tinz anfreunden können, aber nun werde doch deutlich, daß das Gelände des ehemaligen Wasserschlosses ein optimales Zuhause für die Bildungsstätte darstellt.
Von der Qualität der Ausbildung zeuge die Absolventen-Vermittlungsquote von 90 Prozent. Rund 400 Unternehmen seien bereits Partner der Studienakademie. Die Landesregierung habe die Einrichtung mit den Standorten Gera und Eisenach gefördert, weil für sie die Bildungspolitik hohe Priorität genieße und weiter genießen wird

( Harald Baumann, 27.02.2004 )

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