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Gera (NG/zoe). Am Montag soll der Bau los gehen. Gebaut wird in Bieblach. Hier soll "eine neue, in dieser Art einzigartige und zukunftsweisende Werkstatt entstehen", freut sich Bernd Koob, Geschäftsführer der Ortsvereinigung Lebenshilfe Gera Stadt/Land e.V..
2009 stand fest, die Werkstatt in der Keplerstraße Ende 2012 mit 120 Mitarbeiter zu schließen und die Bereiche "Menschen mit geistiger Behinderung" und "psychisch kranke und seelisch behinderte Menschen" durch Neubauten zu ersetzen. Mit einem Anbau in der Werkstatt Carl-Zeiss-Straße und dem Bau des Bio-Gewächshauses konnte die Betriebsstätte für Menschen mit geistiger Behinderung bereits aufgelöst werden.
In der Otto-von-Guericke-Straße soll nun eine Werkstatt mit 60 Plätzen, davon 54 Plätze im Arbeitsbereich und sechs Plätze im Berufsbildungsbereich für psychisch kranke und seelisch behinderte Menschen entstehen. "Sie werden für die Herstellung von Elektroleuchten für Intercityzüge, Toilettensitze sowie für Näh-, Montage- und Verpackungsarbeiten zuständig sein", so Koob.
Auch dieser Bau soll gänzlich ohne konventionelle Energie auskommen. "Wände und Dach werden aus Kreuzleimholzelementen montiert und komplett gedämmt. Für die Heizung sind Luft-Wasser-Wärmepumpen vorgesehen. Die Wärmeversorgung erfolgt über die Lüftungsanlage, die Warmwasserversorgung zum Großteil über eine Solaranlage", verweist Koob, dass auch hier ein Projekt entsteht, welches künftig grünen Strom produziert und mit der eigenen Wärme heizt. Die Baukosten in Höhe von 2,8 Millionen Euro werden durch Einsparungen der Miet- und Betriebskosten und einer günstigen Finanzierung über die Bank für Sozialwirtschaft realisiert.

( 24.11.2011 )

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