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Betreuung vielfältiger Projekte in Schulen

Sie betreuen Schulbibliotheken, legen Gärten und Biotope mit den Schülern an, bauen mit den Mädchen und Jungen Nistkästen oder betreuen solche Arbeitsgemeinschaften wie den „Grünen Daumen“.

Die 22 Bürgerarbeiterinnen und Bürgerarbeiter an den Geraer Schulen nehmen derzeit all das mit großem Engagement in ihre Hände, was ohne ihre Arbeit vielleicht nicht in dem Maße und in der Intensität hätte bewältigt werden können.

Für die Schülerinnen und Schüler, die Lehrer und Erzieher und für sie selbst ein großer Gewinn.

Sie sind für die Dauer von drei Jahren in ein festes Arbeitsteam integriert, sammeln Erfahrungen und bereichern die den Unterricht ergänzende Arbeit durch zusätzliche Freizeitangebote.

„Wir freuen uns, dass durch den Einsatz der Bürgerarbeiter über die Beschäftigungsgesellschaft Otegau als Koordinator viele schulische Projekte zusätzlich gefördert werden können. Die Bürgerarbeiter gehen mit einem großen Engagement an ihre Aufgaben. Vielen Dank dafür“, lobt Fachdienstleitern Johanna Kühn.

Im Oktober 2011 starteten in Gera die ersten Maßnahmen zur Förderung von zusätzlichen Arbeitsplätzen aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF), um unterrichtsergänzende Angebote an den Schulen zu schaffen. Das Jobcenter Gera wählte dafür „Arbeitslosengeld-2-Empfänger“ aus dem Stadtzentrum aus. 27 solcher Bürgerarbeitsplätze wurden bewilligt. 22 Bürgerarbeiterinnen und Bürgerarbeiter sind derzeit an neun Grundschulen, vier Regelschulen und am Liebe-Gymnasium im Einsatz.

Dazu gehören u.a. die Grundschule Aga, die Grundschule „Otto Dix“, die Grundschule „Am Bieblacher Hang“, die Grundschule „Wilhelm Busch“, die Hans-Christian-Andersen-Grundschule, die Regelschule „Otto Dix“ und die Debschwitzer Regelschule.

„Die Maßnahmen an den Schulen laufen sehr gut. Die Angebote werden rege von den Schülern und Schülerinnen angenommen“, schätzt Ulrike Neuling, Koordinatorin der Otegau, ein. So werden an den Schulen z.B. die Bibliotheken durch die Bürgerarbeiter betreut, Gärten und Biotope mit den Schülern angelegt, Schulchroniken erstellt, neue Arbeitsgemeinschaften ins Leben gerufen wie „Kochen und backen“, „Kreatives Gestalten“, „Grüner Daumen“, „Lesefreunde“ oder „Die kleinen Heinzelmännchen“. Auch sportliche Kurse betreuen die Bürgerarbeiter. An den Einrichtungen werden an die zahlreiche neue Angebote betreut oder umgesetzt.

So wird an der Grundschule Aga u.a. eine Schülerbibliothek aufgebaut. Dort sichern die Bürgerarbeiter die tägliche Ausleihe der Bücher. In der Grundschule „Otto Dix“ legen sie gemeinsam mit Schülern einen Schulgarten in der Ebelingstraße neu an.

Im Innen- und Außenbereich der Schule wird das Grün gepflegt. Eine Schulchronik erarbeiten die Bürgerarbeiter in der Grundschule „Am Bieblacher Hang“. Dort wird auch ein Herbarium angelegt. In der Wilhelm-Busch-Grundschule gibt es eine AG „Kochen und Backen“.

Die digitale Inventarisierung aller Medienangebote haben die Bürgerarbeiter in der Grundschule am Bieblacher Hang übernommen. Auch neue Projekte wie Vorlesungen oder Filmvorführungen sollen dort in Angriff genommen werden.

In der Pfortener Schule wurde die 100-Jahr-Feier im Jahr 2012 durch die Bürgerarbeiter vorbereitet. Dort steht auch der Aufbau und die Betreuung einer Interessengruppe Schach auf dem Programm.

Im Liebe-Gymnasium werden die Schüler bei der Nutzung des Internets angeleitet und unterstützt. „Der Einsatz und das Engagement in den Schulen wird anerkannt. Die Bürgerarbeiter haben sich in kurzer Zeit sehr gut in die Teams der Schule integriert. Auch die Schulleiter sprechen sich lobend über die Arbeit der Bürgerarbeiter aus“, berichtet Ulrike Neuling weiter.

( Gera (NG), 08.05.2013 )

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