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Ehrung für selbstlose Menschen

Viele haben sich schon mit dem Weihnachtsfieber angesteckt und kaufen die ersten Geschenke, die dann unter einem geschmückten Tannenbaum landen. Doch nicht jeder kann sich ein teures Geschenk – geschweige denn einen prachtvollen Weihnachtsbaum - leisten. Nicht jeder fühlt sich integriert. Doch ist Weihnachten nicht gerade da, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken? Die Rettung ist schon da: Gemeinnützige Vereine sorgen für sozial schwächere Menschen – wie die Geraer Tafel. Am 19. November, dem Tag der Heiligen Elisabeth, wurde Giselda Schädlich von Sozialministerin Heike Taubert für ihr bürgerliches Engagement mit der „Thüringer Rose“ geehrt. Seit sieben Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich und wurde vor fünf Jahren zur Vorsitzenden gewählt. Vorgeschlagen wurde sie für die Ehrung vom Landtagsabgeordneten Wolfgang Lemb. Vorab haben wir sie zu ihrer Auszeichnung befragt. Auch wenn es nicht ihr erster Preis dieser Art ist, sind Sie dennoch aufgeregt, eine von zwölf Thüringern zu sein, die für ihre karitative, mitmenschliche und überdurchschnittliche Arbeit ausgezeichnet wird?

Ich freue mich natürlich, doch zu aller erst war ich überrascht, da ich nicht wusste, dass ich vorgeschlagen wurde. Es ist eine große Ehre, die Auszeichnung für unsere gemeinsame Arbeit entgegennehmen zu können.

Wie sind Sie überhaupt auf die Idee gekommen, Hilfsbedürftige zu unterstützen, indem Sie Lebensmittel, Kleidung und Gebrauchsgegenstände an sie verteilen?

Schon immer wollte ich Bedürftigen helfen und fand in der Geraer Tafel die für mich beste Möglichkeit.

Vor einiger Zeit haben Sie die vorhandenen Räumlichkeiten ausgebaut. Was war der Grund?

Um unsere Bürger zu unterstützen, besser leben zu können. Wir haben Aufenthaltsräume, in denen sie kostenfrei ihre Familienfeiern abhalten oder sich zum gemeinsamen Treffen verabreden können. Mittlerweile sind wir alle zu einer großen Familie geworden.

Denken Sie, die Geraer Tafel wird andere ermutigen, genauso selbstlos, mitfühlend und auch mutig zu handeln?

Das hoffen wir. Wir arbeiten ja auch noch mit anderen Tafeln zusammen und so wird niemand ausgeschlossen. Bedürftige brauchen sich nicht verstecken, sie sind keine Außenseiter. Sie gehören mit zu unserer Familie.

Kommen zur Weihnachtszeit mehr Menschen zu Ihnen?

Oh ja, zum Beispiel Bauarbeiter, die im Winter nicht weiter draußen herumwerkeln können und vor allem viele Kinder. Wir Verpacken die Geschenke unserer Sponsoren und verschenken sie. Selbst der Weihnachtsmann stattet uns einen Besuch ab.

( Das Gespräch führte Leyla Özkan, 21.11.2013 )

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