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Ein ansprechendes Design erhöht Chancen am Markt

Von Erfurt direkt nach Gera und dann weiter nach Stuttgart und Berlin. Das ist nicht etwa eine erfreuliche Einrichtung der Deutschen Bahn, die uns, was ja völlig ungewöhnlich wäre, mit einer neuen originellen Zugverbindung überraschen möchte. Nein, es geht um den Weg, den eine Wanderausstellung nimmt. Und die ist allemal originell. Bis 25. März ist sie, von Erfurt kommend, im Bildungszentrum der Geraer Industrie- und Handelskammer (IHK) zu sehen. Das Design Zentrum Thüringen (1994 in Gera aus der Taufe gehoben, jetzt in Weimar zuhause) präsentiert dort sieben Unternehmen und zwei Nachwuchsdesigner, denen der Thüringer Designpreis 2003 des Thüringer Wirtschaftsministeriums verliehen wurde.
IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Höhne begrüßte zur Eröffnung der Ausstellung den Geschäftsführer des Design Zentrums, Hansjoachim Gundelach. Beide erläuterten vor der Presse, wie ein gutes Design dazu beiträgt, Unternehmen und Erzeugnisse besser am Markt zu positionieren und den Kunden ein klares Image zu vermitteln.
Design-Ausstellungen haben in Thüringen Tradition. Inzwischen hat das Wirtschaftsministerium den "Designpreis Thüringen" bereits zum achten Male ausgelobt. Im vergangenen Jahr bewarben sich immerhin 56 Unternehmen mit 70 Produkten. Der Preis, in dessen Jury auch Peter Höhne saß, wurde ausgeschrieben in den Kategorien "Unternehmen bis 50 Beschäftigte", "Unternehmen über 50 Beschäftigte", "Corporate Design eines Unternehmens" und Sonderpreis für einen Nachwuchsdesigner.
Thema des international ausgeschriebenen Sonderpreises war die Gestaltung von Gebrauchsglas. Erstmals gab es einen Publikumspreis, der aus fünf Vorschlägen von Zeitungslesern und mdr-Zuschauern ausgewählt wurde. Bundesweit dotiert Thüringen den Designpreis mit am höchsten. Diesmal standen Preisgelder von insgesamt 32.500 Euro zur Verfügung. Den Sonderpreis von 7500 Euro stiftete Schott Jenaer Glas.
In Ostthüringen wurden zwei Unternehmen Preisträger: die Kahla Thüringen Porzellan mit der Geschirrserie "Five Senses" und Gera-Leuchten mit dem "Gera-Lichtsystem 5". Eine Anerkennung erhielt Kahla auch für das Geschirrprogramm "Cumulus" und Carpet Concept Objekt-Teppichboden Münchenbernsdorf für einen neuen Bodenbelag.
Der Geschäftsführer von Gera-Leuchten, Hening Pölitz, berichtete, dass sein Unternehmen 1990 gegründet wurde und derzeit 35 feste Mitarbeiter und darüber hinaus 250 Leute in Behinderteneinrichtungen beschäftige. Dass er in Zusammenarbeit mit Möbelherstellern ein hochwertiges Beleuchtungssystem auf den Markt bringen konnte, verdanke er nicht zuletzt der IHK Gera, die ihm bei der Beantragung und Ausreichung von Fördermitteln beratend zur Seite stand. Den Erhalt des Design-Preises betrachte er als Schlüssel für noch bessere Geschäftsabschlüsse.

( Harald Baumann, 05.03.2004 )

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