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Respekt vor der Leistung

Junge Künstler, die am Anfang ihrer Karriere stehen, zu fördern, das war stets ein Anliegen des Geraer Malers und Grafikers Eberhard Dietzsch ( 1938 – 2006). So ist der Eb-Dietzsch-Kunstpreis für Malerei ganz diesem Sinne gewidmet. Seit 2008 ruft die Volksbank eG Gera – Jena - Rudolstadt alle zwei Jahre zu dem Wettbewerb auf. In diesem Jahr reichten 136 junge Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten ein. „Sie kamen aus allen Himmelsrichtungen und auch aus den Partnerstädten Timisoara (Rumänien) und Nürnberg“, wusste Andreas Hartmann von der Volksbank. Die meisten Bewerbungen kamen aus Berlin, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Leipzig, Karlsruhe und München. 
Nun hat die Jury nach eingehender Beratung und Musterung 50 Kunstwerke aus den digitalen Einsendungen in die nähere Auswahl gezogen, aus denen in einer zweiten Jurysitzung an Hand der Originalwerke der Preisträger oder die Preisträgerin ermittelt wird. Die Jurymitglieder, zu der Prof. Elke Hopfe aus Dresden, der Maler Jost Heyder aus Erfurt, den Weidaer Künstlern Alexandra Müller-Jontschewa und Horst Sakulowski sowie dem Verleger Erhard Lemm und Bankvorstand Hendrik Ziegenbein gehören, haben sich die Aufgabe nicht leicht gemacht. „Man muss Respekt vor der Leistung haben“, betonte Prof. Hopfe, und es gehe auch nicht um unseren Geschmack, sondern um die Bildkriterien. Die Themenauswahl, die frei gestellt war, sei breit gefächert, stellte Horst Sakulowski fest. Das Porträt spiele eine große Rolle, aber auch die gegenständliche Malerei.
„Wir haben ein richtiges Dietzsch-Jahr“, freuten sich alle Jurymitglieder. Erst kürzlich wurde die Ausstellung zum 80. Geburtstag des Malers und Grafikers im Gebäude der Volksbank in der Leipziger eröffnet. Auch die 50 nominierten Arbeiten für den Dietzsch-Preis werden in einer Ausstellung vom 17. April bis 31. August zu sehen sein. Und dazu wird auch ein Katalog gestaltet, der für die jungen Malerinnen und Maler eine gute Referenz ist. 

( Helga Schürt, 24.02.2018 )

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