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Aufrüstung – Nicht in meinem Namen

„Die Idee entstand aufgrund der losgetretenen fürchterlichen Aufrüstung ohne Not und der Spannungspolitik gegenüber Russland”, erklärt Bernd Kemter vom Friedensbündnis Gera. Vor wenigen Monaten gründete sich diese Vereinigung mit dem Ziel auch in Gera an Ostern einen Spaziergang für den Frieden zu initiieren. Aufgrund der Kürze der Zeit wird es in diesem Jahr als Kundgebung auf der Eventfläche am KuK stattfinden. „Im kommenden Jahr soll es dann ein tatsächlicher Osterspaziergang werden”, blickt Bernd Kemter, ebenfalls Vorsitzender der Goethe-Gesellschaften Gera und Weimar zuversichtlich ins Jahr 2019. Denn Jena und Ohrdruf laden schon seit Jahren zu ähnlichen Veranstaltungen ein. Doch bis das soweit ist, soll nun erst einmal das erste Zeichen gesetzt werden.

„Deutschland sollte ein Vorbild sein und die Rüstung stoppen. Wir haben eine große Stimme und sollten eine Vorreiterrolle einnehmen. Wir sehen doch, dass es bis heute nicht gebracht hat. Rüstungsexporte in Krisengebiete müssen kategorisch beendet werden. Soldat zu werden ist kein normaler Beruf, es geht um töten und getötet werden”, bringt es der Mitorganisator auf den Punkt. Gemeinsam mit den Bürgern will das Friedensbündnis ein Zeichen setzen und die Bundesregierung auffordern, die Rüstungsausgaben zu reduzieren, zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für zivile Arbeit anstatt Aufrüstung auszugeben und für eine aktive Entspannungspolitik auch mit Russland zu sorgen. Für Gera speziell wollen die Akteure „keine Auslandseinsätze für das Panzerbataillon auf dem Hain, keine Bundeswehrwerbung an Schulen und kein Schuss im Zeitzer Forst”, zählt Bernd Kemter auf.

Zur Friedenskundgebung am Sonnabend, 31. März, ab 10 Uhr, vor dem KuK, wird u.a. Dr. Ernst-Ludwig Iskenius von IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.) zum Thema „Was bedeutet Atomkrieg aus ärztlicher Sicht und über den Atomwaffenverbotsvertrag (ICAN) sprechen, dem im übrigen bisher 122 Staaten unterzeichnet haben, Deutschland bislang noch nicht. Neben Experten werden auch Mitmachende aus dem Literaturclub Gedichte vortragen. Ein Geraer Duo wird den Vormittag musikalisch begleiten.

Das Friedensbündnis plant künftig mit wissenswerten Diskussionen den Appell an die Bundesregierung zu befeuern.

Zum Friedensbündnis gehören AufAndHalt e.V., Cuba Si Gera, DGB KV Gera, Die LINKE, Freundeskreis für Flüchtlinge, Giethe Gesellschaft Gera e.V:, IG Bau Gera, IG Metall Gera, IPPNW/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V., ISG e.V, Literaturclub Gera, Piraten Gera, VdN/BdA Gera, Ver.di Thüringen. 

( Fanny Zoelsmann, 17.03.2018 )

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