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Kultur ist dynamisch

Gera (NG/zoe). Alles begann mit einem Massaker. In Sharpeville in Südafrika. Es war der 21. März 1960 an dem 20.000 Menschen friedlich gegen die Passgesetze demonstrieren wollten. Vier Millionen Afrikaner wurden zwangsumgesiedelt, weil sie in den für die Weißen vorgesehenen Gebieten lebten. Die friedlich begonnene Demonstration endete für 69 Menschen tödlich, rund 300 wurden verletzt. 1966 wird der 21. März zum "Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung" ausgerufen. Seit 1979 werden weltweit Aktionswochen "gegen Rassismus" organisiert.
Auch hier in Gera finden vom 14. bis 27. März die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" statt. "Jeder Mensch hat Vorurteile, wir brauchen diese, um uns zu orientieren, doch müssen wir uns diesen Vorurteilen bewusst werden und uns interkulturell öffnen", sagt Geras Migrations- und Integrationsbeauftragte Manuela Andritzky, "denn unsere Kulturen sind dynamisch." Es sei wichtig, eine weltoffene Gesellschaft für ein friedliches Miteinander zu formen. Aus diesem Grund organisiert Manuela Andritzky Veranstaltungen, die aufklären, informieren und thematisieren sollen. Am Montag, 21. März, findet von 10 bis 11.30 Uhr, ein Seminar "Jeder Mensch ist Ausländer fast überall" in der Volkshochschule (( 5525930) statt. Am 22. März, 15.30 bis 18 Uhr, wird zum Erzählcafé "Wie Flüchtlinge in Gera leben" ins Café Krümel, Böttchergasse, geladen. Am Donnerstag, 24. März, 18 Uhr, werden u.a. Pastor Franz Beutel, Streetworker Andreas Heimerdinger, Andreas Schubert (die Linke), Tanja Thoß (SPD), Andreas Kinder (CDU) und Geraer Muslime zum Thema "Islamfeindlichkeit in Medien und Öffentlichkeit" im Shalom diskutieren.

( 17.03.2011 )

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